08.08.2022, Coworking, New Work, Tips

Hybrid arbeiten: Zwischen Freiraum und Führung

Die Corona-Pandemie hat unsere Arbeitswelt auf den Kopf gestellt und nachhaltig verändert. Hybrides Arbeiten ist zum neuen Standard geworden. Das bietet Unternehmen und Mitarbeitenden neue Chancen, stellt Führungskräfte aber auch vor neue Herausforderungen.

Heute hier, morgen da: Hybrides Arbeiten macht’s möglich

Drei Tage im Büro und zwei Tage im Home Office: Beim hybriden Prinzip können Mitarbeitende frei entscheiden, wo sie wann arbeiten. Das Spannende hierbei ist die Kombination aus festem und wechselndem Arbeitsplatz, aus Flexibilität und Struktur. Niemand muss sich für ein Modell entscheiden und profitiert von einem Maximum an Freiheit. Das kann durchaus zu mehr Produktivität und Effizienz führen – schließlich hat jeder Mensch einen anderen Rhythmus. Während der eine in den frühen Morgenstunden besonders motiviert ist, steigt die Konzentration beim anderen vielleicht erst am frühen Nachmittag. Manch einer braucht mittags einen Power-Nap, ein anderer schöpft neue Energie beim Joggen. Hybrides Arbeiten ermöglicht Mitarbeitenden ihr Potential optimal auszuschöpfen. Soweit die Theorie. Doch können Führungskräfte sich wirklich darauf verlassen, dass auch beim Remote Working alles läuft? Wie lassen sich Freiraum und Führung vereinen?

Mann im Anzug steht in einem Coworking Space und arbeitet am Tablet.

Das hybride Prinzip: Neue Strukturen schaffen

Wie führt man ein Team, das überall auf der Welt verteilt ist? Wie veranstaltet man Meetings mit Menschen, die vollkommen unterschiedliche Arbeitszeiten haben? Wie sorgt man dafür, dass Aufgaben erledigt und Ziele erreicht werden – und dass der Team Spirit trotz räumlicher Distanz erhalten bleibt? All das sind Fragen, mit denen viele große und international aufgestellte Firmen längst vertraut sind – die aber auch viele Unternehmen vor eine große Herausforderung stellen.

Ganz wichtig: Offenheit. Das gilt sowohl für die Kommunikation innerhalb des Teams als auch für die Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Ansätzen. An veralteten Strukturen festzuhalten und auf Methoden zu beharren, die „schon immer so waren“, bringt niemanden weiter. Unternehmen sollten stattdessen ihre Arbeitsabläufe optimieren, sich digital breiter aufstellen und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden erhöhen, um am Ende des Tages mehr Ziele zu erreichen. Die Pandemie hatte ihre Schattenseiten, bringt aber auch einige Vorteile mit. So kann die Verlagerung hin zu digitalen Meetings beispielsweise zu einer höheren Skalierbarkeit und Zugänglichkeit führen.

Hybrid arbeiten: 3 Tipps für Führungskräfte

Nach Monaten im Home Office kehren immer mehr Menschen ins Büro zurück – mal für einen, mal für zwei Tage. Einige bleiben ganz im Home Office oder entscheiden sich für das Arbeiten im Coworking Space. Um die verschiedenen Modelle unter einen Hut zu bekommen, sollten Führungskräfte sich an ein paar Grundregeln halten.

  1. Strukturen: Alte Strukturen loslassen und neue schaffen – das ist das A und O beim hybriden Arbeiten. Denn während einige Menschen sehr eigenständig vorgehen, benötigen andere etwas mehr Führung, schließlich kommen in jedem Team unterschiedliche Charaktere zusammen. Tägliche oder wöchentliche Meetings helfen dabei, Flexibilität und Freiraum zu vereinen. Denn hybrides Arbeiten bedeutet nicht, Strukturen komplett abzuschaffen. Stattdessen gilt es, einen Rahmen zu bilden, der Mitarbeitenden gleichermaßen Sicherheit und Eigenverantwortung ermöglicht. 

  1. Team Building: Arbeitet ein Teil des Teams wieder im Büro und ein anderer Teil im Home Office, können sich Gruppen bilden oder Personen ausgeschlossen fühlen. Um den Team Spirit aufrechtzuhalten, sollten daher dieselben Regeln für alle gelten – unabhängig vom Arbeitsplatz. Auch monatliche Team Events können dazu beitragen, den Zusammenhalt zu stärken. Geeignet sind – je nach Standort der Mitarbeitenden – beispielsweise ein digitales Wine Tasting oder ein Live-Kochkurs.

  1. Digitale Meetings: Der Trend geht ganz klar in Richtung digitale Meetings – und zwar für alle Mitarbeitenden. So kann jedes Team-Mitglied gleichermaßen mit einbezogen werden und es findet ein fairer Austausch statt. Ungünstig: Die eine Hälfte sitzt beim Meeting im Büro und die andere Hälfte wird „nur“ zugeschaltet. Ein weiter Vorteil: Digitale Meetings sind barrierefrei, wodurch Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen teilnehmen können.

Warum hybrides Arbeiten im Coworking Space die Zukunft ist? Hier weiterlesen. EV Work Edition ist das beste Beispiel dafür, wie gut sich Effizienz und Flexibilität vereinen lassen.

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